Veranstaltungen

Body Jewels

Öffentliche Führung durch die Ausstellung

Spielerisch-lustvoll demontierten Gestalter ab den späten 1960er-Jahren die althergebrachten Vorstellungen von Schmuck. Sie hinterfragten die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen und experimentieren mit neuen, wertlosen Materialien wie Kunststoff, Kautschuk oder Textilien. Es entstanden unterschiedlichste Kreationen – ästhetisch-fragil, ironisch oder gar provokant, nicht immer tragbar, auf jeden Fall aber aufsehenerregend. Ist das nun Design, Mode oder Kunst? Eine Frage, der wir im Rahmen eines geführten Ausstellungsrundgangs nachgehen werden. Details

Sonntag 9. Oktober 2016, 11:00 Uhr
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St. Galler Museumsnacht 2016

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Textilmuseum mit einem vielfältigen Programm an der St. Galler Museumsnacht. Anlässlich der aktuellen Ausstellung Body Jewels steht bei uns das Thema Schmuck im Vordergrund. Jung und Alt, Mann und Frau bietet sich die Möglichkeit im Rahmen eines Workshops ein kleines Schmuckstück zu kreieren. Gestalterischen Rat und Hilfe bei der Umsetzung gibt die die Textildesignerin Susanne Hissen. 
Körper-Schmuck in ganz konkretem Sinne schafft der Tätowierer Pele, der seine Kunst in der Textilbibliothek vorführen wird. Als Vorlage seiner Tattoos dienen am heutigen Abend Stickereien aus der Sammlung des Textilmuseums. Details

Samstag 10. September 2016, 18:00 Uhr
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Bestechendes Design: Glanz und Elend tätowierter Schmuckstücke

Vortrag mit Ulrike Landfester

Schmuckstücke können Tätowierungen im doppelten Sinn sein, nämlich einmal im weiteren Sinn des Körperschmucks, zum anderen aber auch in Gestalt tätowierter Ringe, Colliers, Armbänder und sogar Kleidungsstücke wie Spitzenhandschuhe und Strümpfe, wie dies zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Mode war. Allerdings unterscheiden sie sich von Schmuckstücken, die abgelegt und ausgewechselt werden können, dadurch, dass sie, einmal erworben, bleiben, wo sie sind, nämlich Bestandteil des menschlichen Körpers – und genau dieser Aspekt wird heute, im Zeitalter der digital entmaterialisierten Bilderwelten, wieder neu zu einem unwiderstehlichen Reiz. Details

Donnerstag 1. September 2016, 18:30 Uhr

Jewellery design and textiles at HEAD -Genève

Museumsgespräch mit Elisabeth Fischer

Eines aussergewöhnlichen Renommees erfreuen sich Schweizer Uhren, die als Schmuck, Statussymbol und Wertanlage weltweit beliebt und begehrt sind. Aber auch andere, weniger den Traditionen verbundene Bereiche des Schmuckdesigns zeichnen sich durch hervorragende Qualitäten aus. Dies gilt insbesondere für die innovativen Schmuckobjekte der vergangenen Jahre, die sich zwischen Kunst, Design und Mode positionieren und so die althergebrachten Grenzen zwischen den gestalterischen Disziplinen zugunsten neuer Formen und Anwendungen überwinden. Details

Donnerstag 29. September 2016, 18:30 Uhr
Niloufar Esfandiary: Midnight feathers. Foto Baptiste Coulon

Schmuck auf die Wunde

Workshop mit Christoph Zellweger

Die Armbinde, das Pflaster oder auch der textile Verband, er bedeckt, er versteckt, er schützt und er nützt. Wann aber wird der textile Verband zum Schmuck, zur Trophäe, zur Pretiose, zum Placebo, zum Zeichen oder auch zum Signal? ‚Schmuck auf die Wunde’ ist ein Workshop-Angebot für künstlerisch-gestalterisch interessierte Menschen, mit und ohne Blessuren, die gerne nähen und sticken. Details

Samstag 8. Oktober 2016, 10:00 Uhr
T-works, Rhizome 2004 (c) Christoph Zellweger

Beratung über Mittag

Sind Sie im Besitz von historischen Textilien und möchten mehr darüber wissen? Haben Sie Dinge, die Sie dem Textilmuseum überlassen möchten? Am ersten Mittwoch jedes Monats steht Ihnen zwischen 12 und 14 Uhr die Kuratorin des Textilmuseums gerne zur Verfügung. Details

Mittwoch 7. September 2016, 12:00 Uhr
Mittwoch 5. Oktober 2016, 12:00 Uhr
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